Kandidatur Ratsreserveliste

Bild mit Thor Zimmermann, Kandidat für die Grüne Ratsreserveliste in Köln

Am 14. Sep­tem­ber 2025 sind Kom­mu­nal­wah­len in NRW. Daher sind aktu­ell auch Kölns Par­tei­en und Wähler:innengruppen dabei ihre Kandidat:innen auf­zu­stel­len. Köln ist in 45 Wahl­krei­se auf­ge­teilt, der/die Kandidat:in die im Wahl­kreis die meis­ten Stim­men erhält, ist direkt in den Rat gewählt. Der Rat hat jedoch 90 Sit­ze, die ande­ren 45 Sit­ze wer­den so an Kandidat:innen ver­ge­ben, dass am Ende jede Par­tei gemäß ihres Anteils an den abge­ge­be­nen Stim­men im Rat ver­tre­ten ist. Die Kandidat:innen für die­se wei­te­ren 45 Sit­ze fin­den sich auf den jewei­li­gen “Rats­re­ser­ve­lis­ten” der Parteien.
Die Köl­ner Grü­nen stel­len die­se Lis­te auf ihrer Kreis­mit­glie­der­ver­samm­lung am 5. und 6. April 2025 auf – und ich wer­de dabei für einen Lis­ten­platz kan­di­die­ren. „Kan­di­da­tur Rats­re­ser­ve­lis­te“ weiterlesen

Farbe bekennen

Thor Zimmermann Die Grünen

Seit Ende Febru­ar 2025 bin ich Mit­glied bei BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und seit dem 5. März auch Mit­glied der Grü­nen Frak­ti­on im Köl­ner Rat. Für die Auf­nah­me in Par­tei und Frak­ti­on bedan­ke ich mich herz­lich. Die­se Auf­nah­me habe ich nie als selbst­ver­ständ­lich vor­aus­ge­setzt, das mir ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en freut mich sehr!

Nach bald 16 Jah­ren im Rat stell­te sich für mich im ver­gan­ge­nen Jahr die Fra­ge, ob ich mein poli­ti­sches Enga­ge­ment mit der Kom­mu­nal­wahl im kom­men­den Sep­tem­ber been­den möch­te. Mir wur­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten klar, dass, auch nach eini­gen Ent­täu­schun­gen, mei­ne per­sön­li­che Bilanz über Wirk­sam­keit im Poli­tik­be­trieb eine posi­ti­ve ist. Mir macht die Arbeit Spaß, dazu habe ich den Umgang mit den Kolleg:innen über Par­tei­gren­zen hin­weg immer als ver­trau­ens­voll und berei­chernd emp­fun­den. Dank­bar bin ich auch für zahl­rei­che Gesprä­che, die mich ermun­tert haben mich wei­ter­hin poli­tisch zu engagieren.

Natür­lich ist Enga­ge­ment für unse­re Gesell­schaft auch außer­halb der Poli­tik mög­lich – ich schät­ze dies sehr! – doch die Arbeit in den Gre­mi­en liegt mir mehr. Hier habe ich mei­ne Erfah­run­gen gesam­melt und gelernt mich ein­zu­brin­gen. Auch in Zukunft möch­te ich mich in einer Par­tei, und wenn mög­lich als “Man­dats­trä­ger” engagieren.

Der Schritt bei den Grü­nen ein­zu­tre­ten fiel mir am Ende leicht.  Im Lau­fe der Jah­re habe ich vie­le Grü­ne im Rat und außer­halb ken­nen­ge­lernt, mit vie­len ver­bin­det mich mehr als nur das gemein­sa­me Inter­es­se sich für Köln zu enga­gie­ren. Dazu kommt, dass ich bereits seit rund zehn Jah­ren ger­ne Mit­glied der Grü­nen Frak­ti­on in der Land­schafts­ver­samm­lung Rhein­land bin.

Natür­lich gefällt mir nicht alles bei den Grü­nen – das gan­ze “Bas­hing” ver­fängt bei mir aber auch nicht. Ich habe die Grü­nen als eine Par­tei beob­ach­tet, die sich seit Jahr­zehn­ten für eine soli­da­ri­sche und öko­lo­gisch aus­ge­rich­te­te Gesell­schaft ein­setzt. Auf­ge­wach­sen bin ich mit dem grü­nen Spruch:

“Wir haben die Erde von unse­ren Kin­dern nur geborgt.”

Nun möch­te ich bei den Grü­nen mit­hel­fen sie mög­lichst unbe­schä­digt zurück zu geben. ♥ & ☮

P.S.: Bedan­ken möch­te ich mich bei Ali­ne, Chris­tia­ne, Horst, Jan, Jes­si­ca, Karin, Mat­thi­as & Mat­thi­as, Sil­via, Tobi­as und vie­len ande­ren für die tol­le Zusam­men­ar­beit bei Dei­ne Freun­de und der Wäh­ler­grup­pe GUT Köln in den letz­ten Jah­ren. Viel­leicht sehen wir uns bei den Grü­nen wieder? 🙂

Kölner Fest der Demokratie

Demokratie

Zur Rats­sit­zung am 8. Sep­tem­ber 2022 habe ich im Köl­ner Rat den Antrag gestellt, dass die Ver­wal­tung die Aus­rich­tung eines Köl­ner Fes­tes der Demo­kra­tie prü­fen möch­te.  Hier mein Antrag:


Sehr geehr­te Frau Oberbürgermeisterin,
bit­te set­zen Sie fol­gen­den Antrag auf die Tages­ord­nung der Sit­zung des Köl­ner Stadt­ra­tes am 8. Sep­tem­ber 2022.

Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauf­tragt die Ver­wal­tung, die Aus­rich­tung eines stadt­wei­ten Fest­ta­ges unter dem Arbeits­ti­tel „Köl­ner Fest der Demo­kra­tie“ zu prü­fen. Das Ergeb­nis der Prü­fung soll dem Rat bald­mög­lichst vor­ge­legt wer­den, damit im Fal­le eines posi­ti­ven Ergeb­nis­ses ein sol­ches Fest im drit­ten Quar­tal 2023 aus­ge­rich­tet werden
kann.
Bei der Prü­fung soll auf fol­gen­de Punk­te geach­tet werden:

1. Mit wel­chen Ver­an­stal­tungs­ele­men­ten kön­nen Besucher:innen eines sol­chen Fes­tes Wer­te der Demo­kra­tie ver­mit­telt und erläu­tert werden?
2. Mit wel­chen Akteur:innen ist eine gemein­sa­me Orga­ni­sa­ti­on und Finan­zie­rung eines sol­chen Fes­tes denkbar?
(Land NRW, Stif­tun­gen, Ver­ei­ne, Gewerk­schaf­ten, NGOs und weitere)
3. Kön­nen die Vor­be­rei­tun­gen der Stabs­stel­le Event für den in Köln geplan­ten, aber lei­der aus­ge­fal­le­nen „NRW-Tag 2020“ genutzt werden?

Begrün­dung:
Zu zahl­rei­chen Anläs­sen und in vie­len Kon­flik­ten wer­den zurecht immer wie­der unse­re euro­päi­schen Wer­te beschwo­ren, wohl­wis­send dass die­se nicht nur von außen, son­dern auch von innen bedroht werden.
Doch wel­che sind eigent­lich die­se Wer­te? Was macht unse­re demo­kra­ti­schen Gesell­schaf­ten aus? Und wel­che Wert­schät­zung erfah­ren die­se Wer­te bei uns heute?
Wir soll­ten Wer­te wie Meinungs‑, Pres­se- und Reli­gi­ons­frei­heit, Min­der­hei­ten­schutz, das Recht auf freie Gewerk­schaf­ten und vie­le ande­re mit einem eige­nen Tag in Köln fei­ern. Dies in Zusam­men­ar­beit mit zahl­rei­chen Initia­ti­ven die sich um einen demo­kra­ti­schen Zusam­men­halt bemühen.
Orga­ni­sa­to­risch könn­te die Ver­wal­tung auf­bau­en auf den Vor­be­rei­tun­gen des lei­der aus­ge­fal­le­nen NRW-Tages 2020 in Köln, die­ser hat­te im Rah­men­pro­gramm zahl­rei­che Ele­men­te die auch in ein Köl­ner Fest der Demo­kra­tie pas­sen würden.
Zur Finan­zie­rung eines sol­chen Tages las­sen sich sicher Partner:innen wie das Land NRW und Stif­tun­gen gewinnen.
Wir haben allen Grund unse­re demo­kra­ti­schen Wer­te zu fei­ern – macht mit beim Köl­ner Fest der Demokratie!


Aus­ge­wähl­te Bei­spie­le für klei­ne und grö­ße­re Demo­kra­tie­fes­te in

Müns­ter https://festival-der-demokratie.org/
Heil­bronn https://demokratie-festival.de/
Han­no­ver https://www.lotto-sport-stiftung.de/aktuelles/bunt-statt-braun-das-fest-der-demokratie/
Ber­lin https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung.1184517.php


Eine aus­führ­li­che Begrün­dung erfolgt auf der Rats­sit­zung am 8. Sep­tem­ber 2022.


Hier fin­det Ihr den Antrag als pdf im Ratsinformationssystem.

Heliosgelände – Sachstand 2022

heliosgelände

Als Ehren­fel­der war und ist mei­ne Arbeit auch immer eng mit der Ent­wick­lung des Helios­ge­län­des ver­bun­den. Ein Ein­kaufs­zen­trum konn­ten wir ver­hin­dern, den Abriss des alten Under­ground lei­der nicht.
Nun ent­steht eine auch im päd­ago­gi­schen Sin­ne moder­ne Gesamt­schu­le auf dem Gelän­de. Aber auch Woh­nun­gen und ein Kul­tur­bau­stein sind geplant. Wäh­rend die Schu­le im Roh­bau fer­tig ist, pas­siert in Sachen Woh­nen und Kul­tur nichts.
Anlass für eine Anfra­ge im Köl­ner Stadt­rat. Hier der Text mei­ner Anfrage:


Sehr geehr­te Frau Oberbürgermeisterin,

bit­te set­zen Sie fol­gen­de Anfra­ge auf die Tages­ord­nung der Rats­sit­zung am 3. Febru­ar 2022:

Wäh­rend der Bau der Schu­le auf dem Helios­ge­län­de kon­ti­nu­ier­lich vor­an schrei­tet, pas­siert auf dem rest­li­chen Gelän­de schein­bar wenig bis gar nichts. Dabei ende­te die Bürger*innenbeteiligung “Heli­os-Forum” vor zehn(!) Jah­ren mit kla­ren Ergeb­nis­sen und Zielvorstellungen.
Wäh­rend die Stadt Köln mit dem Bau der inklu­si­ven Uni­ver­si­täts­schu­le erst spä­ter ins Ren­nen ein­stieg, hat sie inzwi­schen den pri­va­ten Inves­tor für den Woh­nungs­bau über­holt: Der Roh­bau der Schu­le ist bereits fer­tig gestellt.
Doch die Schu­le ist nur ein (wich­ti­ger) Teil des Pla­nungs­kon­zep­tes für das Helios­ge­län­de. Es soll dort drin­gend benö­tig­ter Wohn­raum ent­ste­hen, die denk­mal­ge­schütz­te Rhein­land­hal­le soll saniert und teil­wei­se neue Nut­zun­gen erhal­ten, und auch für die Club- & Sub-Kul­tur sol­len neue Räu­me geschaf­fen werden.
Wir erin­nern uns: Zahl­rei­che Pro­be­räu­me, Ate­liers, Wohn­bar, Under­ground und wei­te­re muss­ten das Gelän­de ver­las­sen, mit dem Ver­spre­chen neue Räu­me für sie zu schaf­fen. Die­ses Ver­spre­chen muss ein­ge­löst werden!
Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt ist die geplan­te Durch­we­gung des Gelän­des. Die­se ist für die in naher Zukunft anste­hen­den Fuß- und Rad­ver­keh­re zur Helios­schu­le äußerst wich­tig. Die Ver­wal­tung soll­te die best­mög­li­che Erreich­bar­keit der Schu­le (auch über das Helios­ge­län­de) bereits heu­te sicherstellen.

Vor die­sem Hin­ter­grund stel­le ich fol­gen­de Fragen:

  1. Wie ist der Sach­stand beim Bau der Helios­schu­le (Bau­kos­ten­ent­wick­lung, Terminplan, …)?
  2. Wie ist der Sach­stand hin­sicht­lich des Grund­stücks­kaufs zur Ent­wick­lung des Kulturbausteins?
  3. Wie ist der Sach­stand bei der Ent­wick­lung eines Nut­zungs­kon­zep­tes für den Kulturbaustein?
  4. Wie kann mög­lichst zügig eine Durch­we­gung des Helios­ge­län­des her­ge­stellt wer­den, auch bei einem zeit­lich unter­schied­lich Rea­li­sie­rungs­rah­men der ein­zel­nen Pro­jek­te (Schu­le, Kul­tur­bau­stein, Woh­nen, Sanie­rung Bestand)?

Bit­te geben Sie Ihre Ant­wort als Mit­tei­lung in den Kul­tur- und Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss wie in die Bezirks­ver­tre­tung Ehren­feld, damit die­se dort gege­be­nen­falls auch erör­tert wer­den kann.

Mit Dank für Ihre Antwort
gez. Thor Zimmermann


Hier die Anfra­ge als PDF


Die Ant­wort der Ver­wal­tung liegt vor, Ihr fin­det sie hier als pdf.